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Hypotopia. Vom versenkten Geld.

Hypotopia – die Milliardenstadt. Studenten der Technischen Universität Wien haben sich damit beschäftigt, wie die Summe von 19 Milliarden Euro – die man für die Rettung der Hypo aufbringen muss – sinnvoll verbaut werden könnte. Eine ganze Stadt als Betonmodell im Maßstab 1:100 war im Brunnen vor der Karlskirche ausgestellt. Die jungen Architekten haben dabei visionäre Ideen für die Stadtplanung einfließen lassen, auf die man in der Realität leider nur in den seltensten Fällen stößt – vom Vertical Farming bis zu ganz neuen Wegen in der Mobilität.

Eine Stadt mit über 102.000 Einwohnern. Auf über 12 Quadratkilometern. Diese Stadt wird nie gebaut werden. Sie wäre auch nie geplant worden ohne das Hypo-Desaster. Sie soll nur unsere Vorstellung darüber schärfen, wieviel die Öffentlichkeit aufbringen muss für die Bankenrettung. Es ist aber noch immer unvorstellbar. Und eine Frage bleibt offen: Wo sind derzeit die Enten, die im Sommer im Brunnen vor der Karlskirche geplanscht haben?

FPÖ-BZÖ-Bahööö

Die Kärntner Orangen werden jetzt also blau. Aus BZÖ Kärnten wird die FPK. Das Kärntner „Dream Team“ kann so perfekt ablenken vom Hypo-Desaster – Stichwort aus der „Tageszeitung“ „Heute“: „Die Kärntner Bank-Deppen.“ Dass Herr Uwe Scheuch der Ober-Orange-Blaue nach dem Desaster jetzt auch noch herumstänkert, dürfte einfach in der Kärntner Seele liegen. Dass man sich nun in den „Heimathafen“ FPÖ begeben hat, wird doch ein bisschen daran liegen, dass sie nach dem Fall Hypo draufgekommen sind, dass sie schlicht und einfach zu blöd sind zum regieren. Ob der IQ durch den Zusammenschluss mit der Bundes-FPÖ unter Heinz-Christian Strache jetzt angestiegen ist, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Gegründet ist das BZÖ am 4. April 2005 worden. Von Jörg Haider. Damals spaltete er das dritte Lager – und jetzt sind aus dem dritten Lager insgesamt drei Parteien geworden. Ganz klar, dass Uwe Scheuch die Fusion als „im Geist Jörg Haiders“ verkauft. Leichenfledderei auf Kärntnerisch hat ja seit dem Unfalltod des Über-Landeshauptmanns eine gewisse Tradition bekommen.

Auf Facebook haben sich natürlich auch schon Gruppierungen in alle blau-orange-br… Richtungen gegründet  – so wie die Gruppe „Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos“ oder „das BZÖ richtet Kärntens Finanzen zu Grunde – BZÖ nein Danke!“. Auch eine Gruppe „FPK“ gibt es schon – mit dem Playboy-Häschen. Und nicht alle dürfen rein. Das dürfte dann ja die richtige Plattform für die Kärntner Freiheitlichen sein.