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Freundschaft im Jahr 2014

Erster Mai. Tag des Maiaufmarsches in Wien. Früher war das der einzige Tag, an dem die Öffentlichen Verkehrsmittel am Vormittag völlig eingestellt waren, weil alle Mitarbeiter der Wiener Linien zum Rathausplatz pilgerten. Das ist lange her. Aber noch immer marschieren Bezirksgruppen und SPÖ-Unterorganisationen sternförmig aus der ganzen Stadt zum Rathaus. Der Platz war schon voller, die Stimmung war schon besser. Aber die Basis wird noch immer hier abgeholt. Und da dürfen auch einige Jugendorganisationen mit kritischen Slogans auf den Platz: „Acht Jahre Scharz-Rot. Weitere Acht und wir sind tot.“ Am Schluß wird aber wie immer die Internationale angestimmt. Und noch immer wird ergriffen mitgesungen. Freundschaft.

Hört die Signale

1. Mai. Tag der Arbeit. Und der Tag des Mai-Aufmarsches in Wien. Die Genossen gehen auf die Straße, von der kleinsten Bezirksorganisation bis zu den mächtigen Metallern. Von den Kurden bis zu den Simmeringern. „Völker, hört die Signale“ tönt es laut. Und am Rathausplatz winken die Ober-Genossen von der SPÖ. Meinem Eindruck nach war der Platz schon voller – und für die Wien-Wahl im Oktober müssen wohl noch einige überzeugt werden, dass das rote Wien rot bleibt. Weil: Wer kann sich vorstellen, dass Wien blau gefärbt wird? Wenn diese Bastion fällt, fällt die ganze Sozialdemokratie.