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Chamäleons en miniature

Nachwuchs bei den Pantherchamäleons im Wiener Haus des Meeres. Die Kleinen würden ganz leicht auf einer Fingerspitze Platz finden, bewegen ganz langsam ihre Augen in alle Richtungen und bewegen sich genauso langsam in Richtung Obstfliegen-Fang. (Dafür könnt ich übrigens auch öfters Chamäleons brauchen in meiner Wohnung.) So klein und doch derzeit die Attraktion im ehemaligen Flakturm.

Allerdings nicht das einzige: Meeresfische zum Streicheln, Tropenhaus mit frei herumlaufenden Affen und auf iPhone kackende Vögel, Haie, Piranhas, Riesenschaben, Seepferdchen und vieles mehr. Dazu von ganz oben einen tollen Ausblick über Wien von der Panorama-Terrasse.

Hat sich einiges verändert, seit meinem letzten Besuch im Haus des Meeres. Aus dem dunklen Bunkergebäude ist eine höchst moderne Aquarienanlage geworden, die beiden „Rucksäcke“, die auf den Flakturm aufgesetzt worden sind, machen ihn noch sympathischer. Einzige Kritik: Die riesige Meeresschildkröte machte den Eindruck, sie will raus, schnell raus. Wie wenn sie mit mir reden wollte, starrte sie mich lange an. Lasst sie frei!
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Varadero: Das All-Inclusive-Dorado

Varadero ist weltbekannt für seine schönen Sandstrände – und Abertausende Touristen tummeln sich dort auf der über 20 Kilometer langen Halbinsel ca. 140 Kilometer östlich von Havana.  Es ist die Domäne der All-Inclusive-Hotels – viele fahren dort zwei Wochen hin und erklären dann, dass sie in Kuba waren. Aber das stimmt so nicht ganz:  In Varadero lernt man Kuba nur bedingt kennen, Kubaner dürfen hier teilweise nicht mal rein.

Nur am Beginn der Halbinsel, wo wir waren, bekommt man einen kleinen Einblick in die kubanische Seele und das kubanische Leben. Die reichen Kubaner bzw. die guten Parteisoldaten dürfen am Beginn der Halbinsel urlauben. Und auch wir sind dort abgestiegen, im Hotel Herradura direkt am Strand.

Als „seelenlos“ wird Varadero in Reiseführern beschrieben – das stimmt bedingt leider sogar. Hier ist der Massentourismus zuhause. Als Einstieg in unsere Kuba-Tour war es aber ganz gut gewählt: Kubanisches Lebensgefühl in der Light-Version. Als kleiner Starter: Denn auch hier wird an den Oldtimer-Autos herumgeschraubt. Und auch hier gibts die Kubaner, die Siesta vor dem Haus machen. Und auch hier stehen die Kubaner mit dem Plachea-Rum-Tetrapack im Meer und kommen so ins karibische Feeling – und das am Atlantik.

Eigentlich wollten wir ja in einer Casa Particulare wohnen – so etwas wie eine private Frühstückspension. Aber das gibts – zumindest offiziell – in Varadero nicht. Aber trotzdem waren wir mal bei einer älteren Dame in ihrer Casa am ersten Abend – vermittelt hat sie uns dann aber „nur“ ein günstiges Hotel…