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Roboter als Mojito-Mixer

Cocktails selber mixen? Sicher nicht auf der Roboexotica im Wiener Ragnarhof – dem Festival für Cocktailroboter. Dort hat eine Riesen-Maschine, betrieben über eine schwere Kette, Mojitos gemixt. Gleich daneben spielten jeweils zwei Nerds mit Drähten auf dem Kopf „Vier gewinnt“ auf einer riesengroßen Wand. Natürlich gings um Cocktails. Nicht weit entfernt spielte man sich per Doppel-Flipper die Drinks aus. Auch Crepes – mit Alkoholfüllung – wurden von einem Roboter hergestellt. Und mittendrin: Der Lovebot 4000 – der äußerst freundliche Roboter erkennt, wenn sich ein Paar vor ihm küsst – und belohnt sie mit zwei Shots. Funktioniert hervorragend, wurde von uns getestet.

Monochrom ließ inzwischen Menschen ausgelassen auf einer Tanzfläche herumhopsen, die mit Kontakten versehen waren – die Dancingularity. (UPDATE: gehostet wurde das Gehopse von Johannes Grenzfurthner, Erklärung dazu im ersten Posting) Die damit verbundenen Kästchen, die an die Wand projiziert wurden, sahen zwar äußerst innovativ aus. Wie die Tanzenden das ganze beeinflussten, das blieb uns allerdings vollkommen verborgen. Vielleicht hätte die kleine Drohne, die herumflog, Licht ins Dunkel bringen. Aber sie blinkte einfach nur vor sich hin.

Und dann gabs auch noch einen Roboter, der statt einem Kopf einen 80er-Jahre-Computerbildschirm trug und nach jedem Einwerfen von Münzen ganz aufgeregt hüpfte – um dann sogleich einzuschenken. Wären wir Spielverderber, hätten wir vermutet, dass unter diesem Bildschirm ein Mensch steckte. Sind wir aber nicht.

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Big Brother Award: „Unglaubliche Sauerei, die im Monent läuft“

„Aus Protest gegen die unglaubliche Sauerei, die im Monent läuft“ hat es heuer keine Positiv-Auszeichnung bei den Big Brother Awards gegeben.  Der Award wird Personen, Institutionen, Behörden und Firmen zuerkannt, „die sich im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung ganz besonders verdient gemacht haben“, so die Veranstalter. Leider gabs da heuer überhaupt keine Positivbeispiele, wie die Jury befand. Haben wir uns schon mit Datenklau, Überwachung und Beschneidung der Bürgerrechte abgefunden?

Abgeholt wird der Preis von den „glücklichen“ Gewinnern so gut wie nie – wer will schon einen Negativpreis entgegennehmen. Heuer ist ein Preis in Vertretung allerdings entgegengenommen worden. In Vertretung. Für die Grünen. Von einem Mann mit Strumpfmaske.

Star bei den Laudatoren war diesmal Stefan Ruzowitzky, seines Zeichens Oscar-Preisträger. Aja: Mieze Medusa war auch dabei. Eher flau. Und die Mannen von  „monochrom“ hatten wieder einmal einen denkwürdigen Auftritt: Sie traten in ihrer Rolle als „Sowjet Unterzögersdorf“ auf. So schauts aus: Vodka statt Überwachung!

>>Bilder und Infos zur Big Brother Gala

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