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Stefan Petzner: „Mir geht es jetzt wie Falco…!“

Brillianter Wahlkampftaktiker, die bekannteste Witwe Österreichs und die absolute Top-Heulsuse nach Haiders Tod. Das hat das Wort „petznern“ geschaffen. Für einen Tag, an dem man die ganze Zeit heult. Und er hat uns das Unwort des Jahres 08 beschert: Mit seiner Bezeichnung, dass Haider sein „Lebensmensch“ war. Da gibts übrigens eine Facebook-Applikation dazu.

Naja egal. Jetzt ist es soweit. Er ist vollkommen durchgeknallt. Kommt einen zumindest so vor, wenn man sein „News“-Interview liest.

Und der Hansi Hölzl wird sich im Grab umdrehen…

BZÖ- Stefan Petzner: „Mir geht es jetzt wie Falco..!“

Nach dem Kärntner Wahlsieg der nächste Petzer-Vergleich, der hinkt.
Wien (OTS) – Stefan Petzner, BZÖ-Wahlkampfmanager ist immer für einen seltsamen Vergleich gut. Nach Udo Jürgens und Jörg Haider hat sich der „Lebensmensch“ jetzt auf Falcos Spuren geheftet. Im aktuellen NEWS sagt er im Interview: „Es wird immer schwieriger für mich. Falco war nach seinem ersten Nummer-eins-Hit verzweifelt, wie er den Erfolg toppen könnte. So geht es mir jetzt auch. Ich kann mich nicht ständig selbst übertreffen…“

falco1 pezi

Blauboad

Weil nurmehr so wenig Wienerisch gesprochen wird und das Derbe hochgehalten werden muss: Ein H. C. Artmann-Gedicht mit dem Namen „Blauboad“ aus dem Buch „Med ana schwoazzn Tintn“. Zur Feier des Tages. Für die Gänsehaut.

i bin a ringlschbüübsizza
und hob scho sim weiwa daschlong
und eanare gebeina
untan schlofzimabon fagrom.

heit lod i ma r ei di ochte
zu einen liebesdraum —
daun schdöl i owa s oaschestrion ei
und bek s me n hakal zaum!

so fafoa r e med ole maln
wäu ma d easchde en gschdis hod gem —
das s mii amoe darwischn wean
doss wiad kar mendsch darlem!

i bin a ringlschbüübsizza
(und schlof en da nocht nua bein liacht
wäu i mi waun s so finzta is
voa de dodn weiwa fiacht . .)

Hans Carl Artmann, 1958

Stadl-Zeit

Nein. Tiaf samma ned. Nur ab und zu. Und mit dem Peter Westenthaler legen wir uns noch alle Tage an. Prügelaffaire hin oder her. Darum wird auch ab und zu im Stadl, in seinem Stammlokal, gefeiert. Unglaublich tiaf dort. Unglaublich tiafe Leut dort. Und so wohlgefühlt hama uns. Aber eins muss ich klarstellen: Mein Stammlokal wird das nicht. Da sollen sich lieber die Orangen die Zeit vertreiben.

Aber es gibt Bilder, ganz schlimme Bilder: Auf der nächsten Seite.

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Vom Raymonds über die Hexen-Hinrichtung in den felsigen Keller

Fortgehn zu Allerheiligen. Böse. Start-up im viel zu vollen Raymonds. Mit den charmantesten Kellnerinnen der Welt. Und einem müden Gaba. Der fast jeden Tag in sein neues Stammlokal kommt.

Jedenfalls wars voll. Zu voll. Wegen einer Geburtstagsfeier. Ungemütlich. So hab ich mich fast gar nicht um die charmanten Kellnerinnen kümmern können.

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Dann weiter in den Weberknecht zur Hexen-Hinrichtung. Komisches Schauspiel. Und Fotografieren war verboten. Ich befürcht viele warn nur dort um sich ein bissl aufzugeilen. Ganz hab ich den Sinn des ganzen sowieso nicht durchschaut: Ein öffentliches Sich-Zur-Schau-stellen? Ein Ausdruck der Perversion? Oder einfach die Lust an der Folter? Die Lust der Protagonistin an der Freizügigkeit. Sensationell: Franco als Inquisitator. Steht ihm gut die Kutte!

Bilder reich ich jedenfalls nach.

WITCHFINDER-HORROR PARTY mit THEATER OF THE MACABRE: Hexen-Folter & -Hinrichtung (nicht kritik oder historische Korrektheit stehen im vordergrund, sondern die sado-erotische unterhaltung, ACHTUNG: nicht alles ist hier special-effect, die szene-protagonisten stehen tatsächlich drauf u. machen gewisse einlagen z.Tl. echt.

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Zum Abschluss hats uns auch noch in den felsigen Keller verschlagen. Obwohl Herr Norbert schon im Weberknecht geschlafen hat. Und der Herr Armin schaut doch ein bissl aus wie der Shantel. Kein Heimgang. Makaber.

Dürümdürüm

Das Wort des Tages: Schaumroller. Nein, das wars gar nicht: Zuckerwatter. Wat? Watt? Zuckerwatter?

Korrelation. Konzert. Budget. Monet. Zeitumstellung. Zeitenumstellung. Dürümdürum.

Sexspielzeug. Spielzeug beim Sex. 666. Alles verspielt.