DIE GRAUE EMINENZ

Keine Macht den Drogen

Posted in Graue Kunst, Leben, Medien by eminenz on 10. März 2009

Der Drogenkonsum wandert von Reich zu Arm.  Sagt eine Studie der EU-Kommission.

Und das hat mich wieder an die lieben Maschek erinnert. Die schon den Kindern beibringen wollten, dass Drogen pfui sind. Mit dem Zirkus Habakuk und dem drogensüchtigen Kasperl. Aber schauts euch das selbst an:

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Wiener Schneemann – von der Kaltfront zur Warmfront

Posted in Flashmob, Leben, Wien 2.0 by eminenz on 17. Februar 2009

Lang ist der Winter heuer in der Stadt. Es schneit noch Mitte Februar, letztens hat es die ganze Nacht durchgeschneit. Und es waren an die zehn Zentimeter der weissen Pracht auf den Strassen und Gassen – und auf der Dachterrasse. Also, was tun? Sofort einen Flashmob ausrufen. Das Ziel: Schneemann bauen. Wie die kleinen Kinder. Was hat gefehlt? Die Karotte für die Nase. Egal. Ein Pfefferoni hats auch getan. Für die geforderte Schärfe der Aktion.

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Und was kam über Nacht – eine Warmfront. Regen am Morgen, Schnee fast ganz wieder weggeschmolzen. Da war nur mehr sein Pfefferoni scharf und nichts mehr gefroren.

Ich versteck die traurigen Bilder auf der nächsten Seite. Man muss nicht hinklicken. Das erste Opfer der globalen Erwärmung.

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Learning English with Austrofred

Posted in Graue Kunst, Konzert, Szene, Wien 2.0 by eminenz on 15. Februar 2009

Der “Champion” ist wieder in der Stadt: Derzeit treibt Austrofred im Wiener Rabenhof sein Unwesen und will uns Englisch beibringen.

Ob die Übung gelungen ist, wissen wir jetzt nicht genau – da hätten wir die Zuschauer noch abprüfen müssen. Aber eine lustige Verarsche der pädagogischen Techniken ist diese Show auf jeden Fall.

Austrofred wuselt wie immer mit seinem Freddy-Mercury-Outfit über die Bühne und beschimpft das Publikum – obwohl diesmal eigentlich im Kindergeburtstags-Stil. Da hats schon mal mehr Pfeffer gegeben. Sehr schön aber, wie er ganz gereizt einfach eingschnappt ist und aufs Publikum spinnt und dann “Dienst nach Vorschrift” macht.

Bester Moment: Die Diashow, bei der das Publikum im Chor alles dem Herrn Lehrer nachsagen muss. Inklusive Ambros-Verarschung. Und der hats verdient.

Das Publikum hätt ein bissl mehr von den hochphilosphischen und leicht proletoiden Betrachtungen des Herrn Fred verdient. Über das Leben, den ORF und den Austropop an sich. Mehr davon!

Leider gibts  keine neuen musikalischen Darbietungen. “Eich Dodln gib i Gas” wär ein schöner Abschluss (auch für die Englisch-Ausbildung!), der fehlt leider auch. Bei so einer Bühne wie im Rabenhof springt bei den Musikeinlagen halt auch schlecht der Funke aufs Publikum über – da muss man schon auf ein Konzert von ihm und mal kreuz und quer zu seinen Queen-Versionen mit Austropop-Texten herumhampeln.

Ich vergeb trotzdem vier von fünf Sternen und empfehle: Anschaun. Weil: Austrofred is the Champion. Isn’t he?

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Ein Abbild

Posted in Graue Kunst, Leben by eminenz on 14. Januar 2009

Der Mensch als ein Abbild Gottes. Ja, dürfen die denn das? Nachdem das ganze aber im sakralen Gebäude von Stift Melk möglich ist, gehe ich davon aus, dass man sich keiner bewussten Sünde aussetzt, um das mal ganz im römisch-katholischen Sinn zu definieren.

Und Erster in Religion waren wir ja schon immer.

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11 und 2

Posted in Erotinator, Leben by eminenz on 8. Januar 2009

2+0+0+9=11
11 ist eine gute Zahl.
Zweimal die erste Wahl. Und durch nichts zu teilen.
11 wird die Zahl des Jahres. Des Jahres 2009.

2+0+0+9=11
11 mal wird sich das Jahr wenden.

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1+1=2

2 Menschen werden sich finden.
2 einschneidende Erlebnisse werden passieren.

Damit wär das Jahr mal vollkommen durchberechnet. Ohne Berechnung. Nur mit Addition.

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Der Schlamm kommt wieder raus

Posted in Erotinator, Leben by eminenz on 16. November 2008

Einige Tage krank ergeben einiges an Fieberträumen. Und da werden alle Situationen der letzten Wochen wieder neu aufgearbeitet. Die ich schon als aufgearbeitet betrachtet hätte. Aber so einiges erscheint trotzdem wieder im Traum. Zeit zum Nachdenken. Ist alles ein bisschen schnell gegangen. Von meiner absoluten Abhängigkeit zur abosluten Vertrautheit. So einfach ist das also doch nicht gegangen in meinem Inneren. Allein die Manie hat alles übertüncht. Doch die Manie hat grad Pause, wird durch die Krankheit übertroffen. Vielleicht einfach doch nicht zuviel nachdenken, sondern mit den Betreffenden sobald wie möglich reden. Wenn ich endlich wieder gesund bin.

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Vom Raymonds über die Hexen-Hinrichtung in den felsigen Keller

Posted in Erotinator, Flashmob, Leben, Szene, Wien 2.0 by eminenz on 2. November 2008

Fortgehn zu Allerheiligen. Böse. Start-up im viel zu vollen Raymonds. Mit den charmantesten Kellnerinnen der Welt. Und einem müden Gaba. Der fast jeden Tag in sein neues Stammlokal kommt.

Jedenfalls wars voll. Zu voll. Wegen einer Geburtstagsfeier. Ungemütlich. So hab ich mich fast gar nicht um die charmanten Kellnerinnen kümmern können.

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Dann weiter in den Weberknecht zur Hexen-Hinrichtung. Komisches Schauspiel. Und Fotografieren war verboten. Ich befürcht viele warn nur dort um sich ein bissl aufzugeilen. Ganz hab ich den Sinn des ganzen sowieso nicht durchschaut: Ein öffentliches Sich-Zur-Schau-stellen? Ein Ausdruck der Perversion? Oder einfach die Lust an der Folter? Die Lust der Protagonistin an der Freizügigkeit. Sensationell: Franco als Inquisitator. Steht ihm gut die Kutte!

Bilder reich ich jedenfalls nach.

WITCHFINDER-HORROR PARTY mit THEATER OF THE MACABRE: Hexen-Folter & -Hinrichtung (nicht kritik oder historische Korrektheit stehen im vordergrund, sondern die sado-erotische unterhaltung, ACHTUNG: nicht alles ist hier special-effect, die szene-protagonisten stehen tatsächlich drauf u. machen gewisse einlagen z.Tl. echt.

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Zum Abschluss hats uns auch noch in den felsigen Keller verschlagen. Obwohl Herr Norbert schon im Weberknecht geschlafen hat. Und der Herr Armin schaut doch ein bissl aus wie der Shantel. Kein Heimgang. Makaber.

Warten…

Posted in Erotinator, Graue Kunst, Leben by eminenz on 7. Oktober 2008

… auf einen Anruf

… auf die Erlösung

… auf den Rausch

… auf Erfüllung

… auf mehr von dem Guten

… auf die Leute die man gern hat

… auf die ein und einzige

… auf alles was das Leben schön macht

… auf die und das Begehrenswerte

Warum wartet man das halbe Leben auf etwas?

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Sachen im Karton

Posted in Leben by eminenz on 2. Juni 2008

Was man so alles findet in Kartons, die man irgendwo abgestellt hat. Erinnerungen, die teils schön, teils schmerzhaft sind. Die man trotzdem nicht wegwerfen wollte.

Und genausolche Kartons gibt es in unserem psychischen Universum. Alle möglichen Eindrücke gesammelt, die durch gewisse Inputs wieder aufgerufen werden. Manche solche Kartons sollte man aber besser entsorgen. Oder sie endlich dem Adressaten zustellen. Bevor sie modrig werden und dadurch das Gleichgewicht stören.

Leichter gesagt als getan.

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Installationen

Posted in Graue Kunst by eminenz on 1. Juni 2008

Eine Industrie-Installation, irgendwo zwischen dem Neusiedler-See und Wien:

Installation oder Wirklichkeit?

Ist die Wirklichkeit nur eine Installation?

Und wenn es so ist: Was sind wir in der Installation?

Können wir selbst Bedeutung und Platz in der Installation ändern?

Wer hat die Installation hergestellt?

Können wir selbst eine Wirklichkeit installieren?

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