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Bundesheer: Ab sofort wird zu Queen-Musik marschiert

Viel zu lachen gibt es derzeit wohl nicht in den Reihen des Bundesheeres. Einsparungen, Kasernenschließungen, Personalabbau. Zwar wurde die Wehrpflicht bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht eindeutig bestätigt – doch was bisher passierte, kann man eigentlich nur als vollkommene Demontierung des bestehenden Bundesheeres bezeichnen. Doch allen Problemen zum Trotz: Am Nationalfeiertag gehört der Heldenplatz dem österreichischen Bundesheer. Und es ist immer wieder faszinierend – das Geraunze und Gejammere kann so laut sein wie noch nie, und doch strömen die Massen zur Leistungsschau. So steht die Nation wenigstens an einem Tag hinter ihrem Bundesheer. Und so konnte man auch heuer wieder Kinder auf, vor und hinter Panzern und Kanonen bewundern. Die Garde tauschte die Marschmusik gegen Musik von Queen, AC/DC und Pharrel Williams, was mehr als skurril wirkte. Vielleicht eröffnet sich hier ja ein neues Geschäftsmodell. Genau so eines ist mit dem Garde-Shop bereits eröffnet: Hier kann man unter anderem eine Mini-Holznachbildung des StG 77 erstehen – man hängt sich in Österreich ja immer gerne Waffen an die Wand.

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Jo, wir san mit’m Radl do

„I want to ride my Bycicle“ von Queen ist laut einem Beitrag von FM4 der bekannteste und beste Radler-Song. Wird wohl stimmen. Auf den Plätzen zwei und drei übrigens Kraftwerk mit „Tour de France“ und „Jo wir san mitn Radl do“ von… von wem eigentlich? Ist das eine alte Volksweise ?- Auf Youtube findet man sehr interessante, allesamt sehr volksdümmliche Versionen. Eine davon haben wir ausgewählt.

Wem das zu abschreckend ist: Wien hat die Fahrradsaison endlich wieder eröffnet – und zwar mit dem Bike-Festival am Rathausplatz. Mit Rad-Akrobaten, Service-Ständen, Gratis-Rad-Check, (viel zu lauter) Musik, Freestyle-Bewerben, Stiegl-Bier und vielem mehr. Einige Eindrücke gibt es hier. Als Einstimmung auf „Jo, wir san mitn Radl do“.

Übrigens sollte sich Spar überlegen, ob es wirklich zielführend ist, Leute in ein Bananen- und Tannenbaum-Kostüm zu stecken. Wir hätten uns als Kinder geschreckt vor diesen unheimlichen Figuren, die am Rathausplatz unterwegs waren.

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Der Champion für die Wechseljahre

Der Champion hat seine Jünger zu den Abschlussterminen seiner Tourne „Fire, Light and Austrofred“ gerufen – und im (fast) vollen Gasometer huldigten die Gläubigen ihrem Prediger des Austropop. Und Austrofred ist im Alter noch ein bisschen weiser geworden und will auf eine neue Marketing-Linie setzen: „Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, dass ich mich bei meinem Publikum für die Energie, die Liebe und die gegenseitige Befruchtung bedanke, die es mir in all den Jahren zukommen hat lassen. Deshalb möchte ich mich in meiner zukünftigen Arbeit verstärkt um die zahlungskräftige Zielgruppe der Frauen in den Wechseljahren bemühen.“

Er hat ja ganz recht, seine Show, strotzend von Feuerwerk und Laser ist unvergleichlich, wenn dann mit „Apassionata oder Holiday on Ice“. Mit dem Unterschied, dass seine Jünger das wohl nicht ansehen werden.

Süß: Der Heiratsantrag eines Austrofred-Fans vor der Show auf der Bühne. Und ich mein jetzt nicht einen Antrag an den Champion.

Und legendär mit ein bisschen Fremdschäm-Faktor: Tony Wegas, der ehemalige Songcontest-Teilnehmer und zwischenzeitlich abgestürzte Sangesbarde, als „Vorgruppe“.

Champion, wir bleiben dir treu!
>>Austrofred im Interview: “Budget für Benzin und Leberkässemmeln”