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Lack und Leder Ball: Der Mann mit der Flex am Stahlpenis

Es ist vollbracht. Der Lack- und Lederball 2009 auf Schloß Leiben ist über die Bühne. Und diesesmal lässt er mich etwas ratlos zurück.

Was heuer besonders aufgefallen ist: Die grottenschlechte Performance von Bands in der Galerie-Bar. Nur weil man eine Gitarre in der Hand halten kann muss man nicht gleich auftreten. Üben, meine Herren! Ich plädiere dafür, dass in der Galerie-Bar so wie in den letzten Jahren einfach wieder gut aufgelegt wird.

Und: Die Modeshows und vor allem Strips hatten leider ein meiner Meinung derart schlechtes Niveau, dass es schon wieder lustig war. Das nicht falsch verstehen: Wir haben uns gut amüsiert, man muss ja nicht immer die höchsten Maßstäbe ansetzten. Wie auch immer der Maßstab im Publikum angesetzt war – es sah zumindest nach guter Stimmung aus.

Trotzdem in die Nähe grottenschlecht einzuordnen, ich korrigiere, in die Kategorie „Bizarr“: Der Mann mit der Stahl-Penis-Verlängerung. Der sich nicht zu blöd war, dass er mit der Flex brav drauf herumfuhrwerkte. Und so Funken schleuderte. Die Funken sind nicht übergesprungen. Auszeichnung für die schlechteste Performance des Jahres.

Ein bisschen danebengegangen auch ist der Strip in einem Ballon. In den man fast nicht hineingesehen hat. Die Musik dazu: „99 Luftballons“. Diese Songauswahl bei einem Strip zeugt nicht unbedingt von Fingerspitzengefühl. Sollte doch etwas Verruchtes aus den Boxen klingen und nicht Neue Deutsche Welle. Klingt so wie: Kein Gefühl für Erotik…

Aber genug gelästert:

Ein Hoch auf die Veranstalter, dass sie diesen Event schon 13 Jahre über die Bühne bringen. Obwohl: Ein bissl gespart ist bei den Bühnen in den Kellerräumen worden. Die hats diesmal nicht gegeben. Oder waren die einfach zu gut versteckt?

Heuer leider auch beobachtet: So um 3 in der Früh wars schon aus mit Drängerei, Leute sind heuer früher heim wies ausschaut.

Aber: Lustig wars wieder. Getanzt und geschmust haben wir um die Wette. Und gesoffen sowieso. Nächstes Jahr wieder!

Aber überzeugen sie sich selbst. Hier gibts Bilder. Viele Bilder. Von meinen Mädels, den Ballbesuchern, den Wahnsinnigen, den Gestylten, den Erotik-Shows!

NEUE BILDER VON VIRGOSYSTEM EINGETROFFEN!!! RUNTERSCROLLEN!!

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LUST AUF MEHR

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Landspaziergang und Schlittenfahren: Loosdorf im Schnee

Da fährt man ohne groß Böses zu ahnen aufs Land – und wird mit einer historischen Winterlandschaft in Loosdorf überrascht. Ein halber Meter Schnee! Das hats ja wohl schon lang nicht mehr gegeben. Rauf auf den Schlitten, sogar die Oma macht da mit.

Und weil Loosdorf wenigstens unter einer Schneedecke halbwegs malerisch sein kann, haben wir dann auch noch einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Inklusive Kirche, Rathaus und Park. Soooo schön. Schnee bitte, bleib noch ein bisschen.

Alte Donau: Natur-Eislaufplatz mit Glühwein und “Apres Ski“

Die anhaltenden kalten Temperaturen sind nicht für alle Wiener ein Grund, sich an den warmen Kamin zurückzuziehen. Nein, die Frischluft-Wütigen lassen sich von Minus-Temperaturen nicht beeindrucken und packen ihre Eislaufschuhe ein.

Und das erste Ziel für Eislauf-Hungrige ist die Alte Donau. Ein riesiger Outdoor-Natur-Eislaufplatz: Da kann die Stadt Wien noch so sehr davon abraten – wegen der warmen Grundwasserströmung und unter Brücken gibt es keine durchgehend feste Eisdecke.

Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann sie auch ausborgen. Bei „Kukis Eistraum“ an der Kagraner Brücke muss man dafür allerdings recht tief in die Tasche greifen: Verrechnet werden acht Euro für die erste Stunde und jeweils ein Euro für jede folgende Stunde.

Dafür ist man an diesem Steg mit der zugehörigen Infrastruktur ausgerüstet: Glühwein und Würstel schmecken hervorragend, und auch für Sitzplätze im Feuerwehrfest-Stil ist gesorgt. Wers mag: „Apres Ski Hits“ mit voller Lautstärke. Das nervt schon nach gewisser Zeit.

Und weil die Musik gar so nervig ist, läuft man dieser so weit wie möglich davon – und Platz ist genug auf der Alten Donau. Vom Schnee geräumt sind allerdings nur kleinere Flächen, meist muss man sich im Langlauf-Parallelstil mit den Eislaufschuhen vorwärtsbewegen…

>>HIER gibts ALLE Bilder und mehr Infos
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Ein Abbild

Der Mensch als ein Abbild Gottes. Ja, dürfen die denn das? Nachdem das ganze aber im sakralen Gebäude von Stift Melk möglich ist, gehe ich davon aus, dass man sich keiner bewussten Sünde aussetzt, um das mal ganz im römisch-katholischen Sinn zu definieren.

Und Erster in Religion waren wir ja schon immer.

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Aufs Glatteis geführt

Eisprinzessinen sind rar gesät. Ich hab trotzdem eine gefunden. Am Eislaufplatz in Melk. Und sofort hat sie mich aufs Glatteis geführt. Die erste Runde war ein bisschen zäh. Aber dann hat es mit dem Diagonalschritt schon ganz gut funktioniert. Ist ja wie langlaufen. Nur dass die Unterfläche glatter ist. Und wenn man so schön an der Hand geleitet und geführt wird, kann ja sowieso nichts passieren. Da kann die Eisfläche noch so glatt sein.

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11 und 2

2+0+0+9=11
11 ist eine gute Zahl.
Zweimal die erste Wahl. Und durch nichts zu teilen.
11 wird die Zahl des Jahres. Des Jahres 2009.

2+0+0+9=11
11 mal wird sich das Jahr wenden.

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1+1=2

2 Menschen werden sich finden.
2 einschneidende Erlebnisse werden passieren.

Damit wär das Jahr mal vollkommen durchberechnet. Ohne Berechnung. Nur mit Addition.

Stadtspaziergang zum Penzinger Friedhof

Wien 14 bei leichtem Schneefall: Von der S-Bahn-Station Breitensee über die Märzstraße durch den kleinen Park vor der Schule zum Penzinger Friedhof. So still kann Wien sein.

Katschberger Hüttenabende

Wenn man in einer Hütte am Katschberg logiert gibt man sich am Abend gesellig. Beim Uno-Spielen, Karten-Spielen, Saufspielchen. Samma uns ehrlich: Der Alkohol ist in rauen Mengen geflossen. Und trotzdem sind wir am nächsten Tag dann ohne umzufallen auf die Piste gekommen.

Zweitausendneun

Zweitausendacht mit seinen Sorgen, Grauslichkeiten, Unannehmlichkeiten ist vorbei. Vorbei und vergessen. Abgefrühstückt und verrissen. Es war ein beschissenes Jahr.

Aber jetzt: Zweitausendneun. Aufbruch, Neustart, Durchstarten. Es wird ein gutes Jahr. Das beste Zweitausendneun bisher auf jeden Fall. Darum: Beginnen wir das Jahr wie es bei uns so üblich ist mit dem Donauwalzer. So blau, so blau.

Die Welt dreht sich weiter

Lange Zeit hab ich ausgehalten. Lange Zeit war es kalt hier. Lange Zeit ist sie stillgestanden: Meine Discokugel. Plötzlich hat der Motor seinen Geist aufgegeben. Und plötzlich war mein Wohnzimmer so leer. Ohne die herumflirrenden Lichtpunkte. Ohne geblendet zu werden. Sie stand nur mehr still. Wie ein Denkmal gegen die Drehung.

Aber das ist ab heute wieder Geschichte. Sie wird sich in wenigen Momenten wieder drehen. Neuer Motor, neues Glück. Und die Welt dreht sich weiter.