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Ein Schloß am Wörthersee

Roy Black und das „Schloß am Wörthersee“. Wer erinnert sich nicht an die erfolgreiche RTL-Serie In Velden steht vor dem Schloß, das jetzt als Luxushotel genutzt wird eine Büste des Künstlers, bei dem man ihn auch mit ungemeiner Fantasie nicht erkennen kann. Und was hat sich verändert in Velden? Der Wörthersee hat noch immer seine tief türkise Farbe und auch das Casino läuft noch so wie damals, ab und zu fahren Schösel mit Oldtimer durch die Stadt. Doch der Großteil der Touristen sind Pensionisten, typische Bustouristen, die sich vor der Schiffanlegestelle drängen und Fotos von der Roy Black-Büste machen. „News“ hat vor einigen Wochen sogar getitelt mit „Ein Schluss am Wörthersee“. Das ist vielleicht einigermaßen drastisch formuliert. Ein gewisses Flair kann man dem kleinen Städtchen nicht absprechen. Wenn auch der See ganz sicher hinter Zäunen und Stacheldraht versteckt wurde. Wohl eine Nachwirkung der glorreichen jüngsten Kärntner Freunderlwirtschafts-Vergangenheit.

Ganz in Weiß…

…mit einem Blumenstrauß? Nein, der Titel sollte sich eigentlich auf den Wintereinbruch in Wien beziehen. Bei der Titelsuche bin ich gedanklich über den alten Schlager von Roy Black gestolpert – und schon ist der Ohrwurm perfekt. Damit nicht nur ich den ganzen Tag diese 60er-Jahre-Schnulze summe muss ich das Video (ganz großes Kino) nun auch hier einbauen. Einfach unter die Bilder scrollen – wer sich traut.

Aber zurück zum Thema: Schnee in Wien. Die Stadt bewegt sich noch ein bisschen langsamer, am Morgen ist es seltsam still auf den Straßen, kaum Autos auf den Straßen, das Hasten hat sich in ein langsames vorsichtiges Vorwärts-Tasten verwandelt. Die einzigen Geräusche sind von Schneeschaufeln und Eiskratzern. Ich mag diese Verwandlung in ein Winter-Wonder-Land. Schade dass bald der Gatsch regieren wird.

UPDATE: Die Wiener Linien räumen also mit der Regenbogen-Bim, siehe erstes Bild. Das nenn ich Vielfalt.

BIMBAM