Ski

Stürmisch und sonnig auf der Bürgeralpe

Viel los war nicht. Einziger Gast in der Gondel rauf auf die Bürgeralpe. Später einziger Gast auch beim Runterfahren. Das Wetter war auch nicht ganz so einladend zum Skifahren. Und wir wollten auch nur spazieren. Doch der Seeblickweg war dann doch nicht präpariert. Und das Waten im Schnee bis zu den Knien war dann doch ein bisschen anstrengend. Ab und zu hat die Sonne durch die Wolken durchgelugt. Und hat sehr schöne Ausblicke geboten.

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Bürgeralpe

Advertisements

Loipenzauber

Langlaufen auf der WM-Loipe in St. Sebastian und der Erlaufloipe in Mitterbach bei strahlender Sonne und besten Wetterbedingungen. Klassisch.

DSC09856DSC09852DSC09859 DSC09862 DSC09867DSC09846 DSC09874

Die Zauberlehrlinge am Zau[:ber:]g

Fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen hat sich breit gemacht als wir abends zum Zau[:ber:]g am Semmering gekommen sind. Denn hier endet die Nacht, der Berg wird erhellt fürs Nachtskifahren. Und neben der eisigen Weltcup-Piste gibts auch noch viel geschmeidigere zum runterwedeln. Und was man immer wieder anmerken muss: Muss sich jeder Skifahrer beim Après-Ski in einen volksdümmlichen Dodel verwandeln? Wir sagen nein!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Achtung, Flachländer auf den Skipisten!

Skigebiet Hochpustertal bei Sillian in Osttirol. Wenn man bedenkt, dass man sich hier auf bis zu 2400 Metern Seehöhe bewegt – unser Hausberg, der Jauerling, aber nur auf knapp 960 Meter kommt – müsste man ja fast von ein bisschen Kurzatmigkeit von uns Flachländlern ausgehen. Doch der Atem blieb uns auch vom herrlichen Bergpanorama weg. Jetzt bin ich zwar nicht der beste Wedler auf den Pisten, aber sich ab und zu auf den Pisten herumtreiben tut ja nicht weh und die frische Luft soll sogar gesund sein, wie man sagt. Und: Ein abendlicher Ausflug ging über die Grenze – ich war das erste mal in Italien (kein Schmäh). Allerdings und das stellten die Einheimischen beim Apres Ski ziemlich eindeutig klar: An der Grenze stand zwar „Italien“, ich war aber in Südtirol. Das sind also die kleinen Feinheiten des Lebens.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

„Blech“ für den ORF und das Selbstmitleid

Olympische Winterspiele in Vancouver. Wie heißt es so schön: Dabeisein ist alles. Dieser Leitspruch ist absolut nicht mehr gültig. Es zählen nur die Medaillen. Und wenn man die Medaillen so durchzählt, die von den ÖSV-Herren bisher eingefahren wurden, bleibt man unweigerlich auf Null stecken. Ein ziemliches Debakel für die „Skination Nummer Eins“, wie es der Österreichische Skiverband (ÖSV) immer darstellt. Und dann weitläufig schwadroniert über die positiven Aspekte des Gewinns von Medaillen gekoppelt an Tourismus- und Wirtschafts-Zuwächse in Österreich.

Nach der gängigen ÖSV-Lehre wird also der Wintertourismus in sich zusammenbrechen. Und auch ÖSV-Herrentrainer Toni Giger etwa dürfte schon längst den Realitätssinn verloren haben, wenn er breit grinsend Interviews gibt in denen er Analysen ankündigt. Wahr ist, dass das ÖSV-Herrenteam in dieser Weltcup-Saison so gar nicht den Erwartungen entsprochen hat. Und jetzt ganz in die Bedeutungslosigkeit abstürzt.

Und was liefert uns der ORF dazu? Keine Kritik. Nur die Mitleidsmasche. Wie es Rainer Pariasek formulierte: „Uns bleibt nichts anderes über, als den anderen zu gratulieren.“ Und hier ist das Hauptproblem bei der ORF-Berichterstattung versteckt: Die überdosierte Portion an Patriotismus, die sehr schmerzt. Scheinbar gibt es einen Nichtangriffspakt zwischen dem ORF und dem ÖSV. Immer lieb sein. Immer die Patriotismus-Karte ausspielen. Und so agressiv, dass man sich insgeheim schon freuen kann, wenn die Österreicher eine Niederlage einfahren. Hier muss ich mich – selten aber doch – Michael Fleischhacker anschließen. Diese Patriotismus-Bekundungen erinnern mich leider zu viel an „Wir sind die Heimatpartei“-Plakate der FPÖ.

Und hier will ich gar nicht einmal damit anfangen, wie nervig ein Co-Kommentator Armin Assinger sein kann, der herumplärrt wie ein Volksschüler, dem der Schmäh aber sehr schnell ausgeht bei diesen desaströsen Ergebnissen. Auch die Süddeutsche Zeitung macht sich schon lustig darüber.

Und noch einen ganz groben Schnitzer der Österreicher gab es bisher bei den Spielen: Dabei ging es um die Skibindung des Schweizer Skispringers Simon Amman, die ihm zumindest zu seinen zwei Siegen ein bissl geholfen haben, aber auch gezeigt haben, dass es in diesem Bereich noch Entwicklungsarbeit zu machen gibt. Was machten die Österreicher? Sie hatten Bindungs-Probleme: Sie protestierten, die Bindung sei nicht regelkonform. Weil: Alle sind so bös gegen uns kleine Österreicher. Eine Lachnummer für die internationale Presse. Denn: Andi Goldberger rutschte raus, dass auch die Österreicher mit ähnlichen Bindungen experimentiert hatten. Nur sie waren halt zu blöd dazu. Blöd aber auch.

(Das Bild zeigt übrigens den Schweizer Didier Cuche beim Wegtreten eines Skis im Ziel)