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Lese-Tipp: Wein

Quer über alle Social Media Networks werden derzeit Lese-Tipss weitergegeben Wir reihen uns heute ein mit dem einzig wahren Tipp für Genussfreudige: Wein lesen vereint viele Genüsse. Es ist sowohl eine literarische wie auch eine sportliche Herausforderung, erfordert eine ruhige Hand und gibt Einblick in die Produktionsweise des meistgeliebten österreischischen Getränks. Außerdem wird Wein ausschließlich in der freien Natur gelesen. Und auch für Obst ist beim Naschen an den Trauben gesorgt. Unsere Empfehlung der Saison!

Lese!

Weinlese in Stammersdorf. Chardonnay und die Trauben für den roten Sturm –  ausgeschenkt schon bald im und vor dem Dornröschenkeller bei den Stürmischen Tagen.

Das Abschneiden der Trauben, der Transport der Butten, das Glaserl Wein in den Pausen – es ist eine Tätigkeit inmitten der Natur, die bei gutem Wetter richtig Spaß macht. Und natürlich freut man sich auf den Wein im nächsten Jahr, bei dem man auch ein bisschen mitgewirkt hat. Also, im nächsten Jahr wieder der Chardonnay!

Stadtspaziergang: Weinwandern in Wien

Letztes Septemberwochenende ist in Wien seit fünf Jahren traditionell für den Wiener Weinwandertag reserviert. Auf zwei Routen kann man den Wein erwandern, eine Route in Döbling und eine in Strebersdorf/Stammersdorf. Ich hab mich auf die 10,6-Kilometer-Etappe mit Ausgangspunkt in Neustift am Walde gewagt. Und es war ein Hochgenuss. Bestes Wetter, alle 300 Meter Standln von den Winzern mit Reben-Verpflegung, beste Aussichtspunkte von der Bellevuestraße über Grinzing nach Nussdorf. Einige neue Heurige kennengelernt, die man noch oft besuchen kann. Zum Beispiel diese kleinen Heurigen mit tollem Ausblick auf die Donau am Eichelhofweg und Nussberg. Und die Reblaus war nur als Ohrwurm mit dabei.

>>Nähere Infos zum Wiener Weinwandertag

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Neue Lese-Frucht: Der Wein in Stammersdorf

In Wien wird nicht nur der Wein auf unzähligen Heurigen gesoffen, Wien ist auch ein Wein-Anbaugebiet – und vor allem die Weißen brauchen keinen Qualitätsvergleich scheuen. Unsere Lieblings-Weinberge sind in Stammerdorf, ganz im Norden vom Wien. Hier ranken sich die Weinrieden bis hinauf zum Bisamberg und die Stammersdorfer Kellergasse bezeichnet sich nich zu unrecht als die schönste von Wien.

In diesem Jahr waren wir auch bei der Weinlese dabei, bei schönstem Wetter, bei schönsten Bedingungen. Der Chardonnay vom heurigen Jahrgang wird ein Guter werden. Ich les jetzt wieder mehr. Und zwar in den Weingärten in Wien.

Und weil uns der Wein dort so gut überzeugt – und weil es der gemütlichste weil authentischste Heurige von Wien ist, wo man direkt neben den Weingärten sein Weinderl genießen kann -eine Empfehlung: Geht doch mal zum Dornröschenkeller in der Stammersdorfer Kellergasse 24. Geöffnet heuer noch bis 25. September, von 15. bis 30. Oktober und von 12. November bis 11. Dezember. Prost!

Wein und Spezi-Hans, alles kernig frisch

Stammerdorfer Weintage 2009. Der ganze Ort auf den Beinen und der Wein ist hektoliterweise geflossen. Trotz regnerischem Wetter haben wir an den kulturellen Ergüssen teilgenommen: Da war mal der Männergesangsverein Stammersdorf. Und nicht zu vergessen der Spezi-Hans – Tanzmusik aus Kärnten verspricht er auf seiner Homepage (unbedingt anschaun, ein Lehrbeispiel des schlechten Geschmacks). Ein Alleinunterhalter, der wohl schon lang durch Bier- und Weingärten tourt – das sieht man ihm und seinem Synthesizer an.

Dann war da noch eine dreiköpfige Band, mit zwei Akkordeons, deren Name ich vergessen hab – danke an Astrid, es waren die Alpencasanovas – zu der wir den Zillertaler Hochzeitsmarsch getanzt haben. Stimmung haben sie ja reingebracht. Und auf ihrer Homepage geben sie die Richtung ganz klar vor: „Kernig frisch echt kärntnerisch“.

Also viel Musik aus Kärnten. Nicht schlecht gewesen wären einige traditionelle Schrammelmusiker. War aber doch mehr die Skihüttisierung und DJÖtziisierung gefragt…

Ganz und gar abgestürzt bei bestem Wien und Jausenbroten sind wir dann gegenüber vom Hauptprostamt beim Stand vom Dornröschenkeller.

Ja, feucht-fröhlich wars…