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Hoch oben beim Rathausmann

Der Wiener Eistraum hat heuer eine neue Attraktion: Der City Skyliner, ein beeindruckend hoher Turm direkt neben dem Rathaus, ist der höchste mobile Aussichtsturm Europas. Mit einer drehenden Kanzel kann man sich auf über 70 Meter Höhe bringen lassen. Der Ausblick von dort oben ist fantastisch, man ist fast auf selber Höhe mit dem Rathausmann und kann schon in die Höfe des Rathauses reinblicken. Die Wiener Innenstadt wirkt wie ein pittoresekes Gemälde, der Blick auf Burgtheater, Stephansdom und Hofburg ist einzigartig. Unser Tipp für ein sonniges Wochenende!

Schöner schwarzer Vogel

Wien, das ist Sehnen nach dem Tod. Der Zentralfriedhof liegt im Mittelpunkt der Stadt und nicht der Stephansdom. Keine andere Stadt bietet solch großartige morbide Delikatessen. Der Tod – er ist eine Frau: Martha Pfaffeneder ist der Todesengel. Und Paul Schwingenschlögl ist Gevatter Tod. Diese beiden erzählen Geschichten, von H.C. Artmann, vertonen Lieder neu von Ernst Molden, Georg Danzer und Wolfgang Ambros. Vor allem aber geben sie den dunkelgrauen Liedern von Ludwig Hirsch ein neues Gewand. „I lieg am Ruckn“ am Rücken liegend, man kann die Würmer förmlich spüren. Chansons, tief dunkelgraue, morbide Chansons wundervoll neu arrangiert mit Klavier, Trompete, Keyboard und einer zutiefst wandelbaren Stimme – von einer Frau die in Berlin wohnt. Und dorthin dieses unbändigende Sehnen nach dem Tod exportiert. Dunkelgrauer geht es nicht.