Studenten

Maschek und die Brezina-Fantasieschule

Die Audimax-Besetzung dauert nun schon 26 Tage. Und am Abend kam Unerstützung von „Maschek“, die drüber geredet haben, gut synchronisiert. Begeisterungsstürme haben die Solidaritätsbekundungen der beiden angetretenen „Mascheks“ ausgelöst. Das Programm war ganz auf die Besetzer abgestimmt und schon aktualisiert. So hat durch die mascheksche Synchronisation nun endlich auch Bundesheinz Fischer das Wort an die Studenten gerichtet. Und mit einigen „Hehe“-Klassikern wurde Kanzler Faymann ins Bildungs-Out gelacht. Seitenhiebe auf den „Eh-Bald-Nimmer-Da-Gio“ Hahn wurden vom Publikum mit Johlen quittiert. Und dass dem Faymann zur Bildungspolitik nichts einfällt – das müssen „Maschek“ nicht mal synchronisieren. Der „Tom Turbo“ Österreichs, Thomas Brezina als Gründer der Fantasieschule und Bak-Produzent und sogar Clown „Enrico“, die für die östererreichische Bildung wohl mehr gemacht haben als manch ein Politiker, wurden eingebaut und laut beklatscht.

Allerdings: Show-Programm ist gut, aber die Besetzer müssen jetzt wohl – am besten gleich beim internationalen Protesttag – zeigen, dass sie noch mobilisieren können. Ein bisschen einen Achter hat das Audimax-Rädchen in der letzten Zeit bekommen. Und manche Gesichter im Audimax waren schon ein bisschen schläfrig. Basisdemokratie kann auch müde machen. Und dass sich viele Studenten von der Breite der Forderungen distanzieren, macht das ganze auch nicht leichter.

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„Aktionstag“: Hätt ein bissl mehr sein können

„Aktionstag“ der Studenten in Wien: Ist gar ein bissl „zach“ angelaufen. Am Abend sinds dann aber doch noch an die 10.000 Teilnehmer bei der Kundgebung vor der Stadthalle geworden. Wie immer seit der Audimax-Besetzung hat das ganze neben dem Transport der Forderungen auch sehr viel an Feel-Good transportiert. Obwohl man sich gar nicht so gut fühlt im Uni-Betrieb.

Erwartet worden war allerdings, dass sich viel mehr Menschen beteiligen. Man hatte nicht den Anschein dass die Uni brennt (so wurde die Aktion am Anfang ja benamst), aber ein Feuer lodert schon noch. Glutnester sind noch vorhanden. Ob das Feuer jetzt ausgeht, wird sich zeigen. Aber gar nicht so einfach: Auf Wochen hinaus immer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und immer wieder Massen zu mobilisieren ist ziemlich schwierig. In der Zwischenzeit können die Politiker das ganze dann „aussitzen“. Und dann wieder davon reden, dass ja nur die Internet-Generation auf die Straße gegangen ist. Stimmt in dem Fall ja auch. Aber inzwischen sind wir alle die Internet-Generation.

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