Wein und Stein

Zur blauen Nosn

Heurigen-Dreier in Ottakring. Startend beim Ottakringer Friedhof gibt es auf der Johann-Staud-Straße drei wirklich gemütliche, idyllische Weinschenken. Vor allem in der „Blauen Nosn“ scheint die Zeit vor Jahrzehnten stehengeblieben zu sein. Ein wunderschöner verwunschener Gastgarten, ohne Schnickschnack, gelegen in den Kleingärten Ottakrings.
Mitten unter den Weinreben sitzt man in der Buschenschank Herrmann, nur einige hundert Meter bergaufwärts in Richtung Wilheminenberg. In einem Wald voller Reben sind hier die Tische angeordnet – mit Blick auf die eigenen Weingärten.
Und nur einen Steinwurf entfernt kann man beim Heurigen „zum Binder“ von der Terrasse über halb Wien schauen – und sich am herrlichen Wein und Liptauer laben.
Unser Tipp für die schönen Herbsttage!

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Himmel, Sender und Wein

Bellevuelstraße. Baumkreis am Himmel. Schmetterlingswiese. Cobenzl mit frischem Sturm. Kapelle in Schönstatt. Stefaniewarte. Sender. Kahlenberg. Zahnradbahn. Blick zum Leopodsberg. Nussberg. Nussdorf. Heuriger. So schön kann ein Herbsttag sein.

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Lese-Tipp: Wein

Quer über alle Social Media Networks werden derzeit Lese-Tipss weitergegeben Wir reihen uns heute ein mit dem einzig wahren Tipp für Genussfreudige: Wein lesen vereint viele Genüsse. Es ist sowohl eine literarische wie auch eine sportliche Herausforderung, erfordert eine ruhige Hand und gibt Einblick in die Produktionsweise des meistgeliebten österreischischen Getränks. Außerdem wird Wein ausschließlich in der freien Natur gelesen. Und auch für Obst ist beim Naschen an den Trauben gesorgt. Unsere Empfehlung der Saison!

Oben. Ganz oben.

Wo und was ist Oben in Wien? Nicht so wie in der Provinz im Keller-Tiefbau, nicht so wie in München als Kellerbar – in Wien ist oben wirklich „Oben“. Bis April residiert der „Club der ZeitgenossInnen“ vor allem im obersten Stockwerk der Lehargasse 7, im altehrwürdigen Gebäude, in dem einst die „Telephoncentrale 1“ der k.u.k Post- und Telegraphenverwaltung residierte.

Hinter Oben steht ein Verein, der von Michael Stefanofsky, Axl Schreder (Café Français) und Franziskus Kriegs-Au (Stadthaus-Galerie) geführt wird. Und hier soll Kunst auf Zeit geboten werden: Alle zwei bis drei Wochen werden im Obergeschoß des Gebäudes neue Kunst und Installationen gezeigt. Und die Nächte kann man sich mit Wiens bekanntesten Alternative-DJs um die Ohren Schlagen.

Was bei Oben überrascht und überwältigt: Die riesengroßen beiden Säle, die einen Hauch der Kaiserzeit vermitteln – und das Vergängliche daran, sichtbar an den bereits begonnenen Demontage-Arbeiten. Sollen ganz oben doch Luxus-Büros eingerichtet werden – und das korreliert einfach nicht mit dem Nimbus des Untergegangenen.

Was daneben noch überrascht, allerdings negativ: Der Spritzwein aus der Flasche. Das ist einer Weinstadt wie Wien nicht würdig. Ganz nach unten damit.

Lese!

Weinlese in Stammersdorf. Chardonnay und die Trauben für den roten Sturm –  ausgeschenkt schon bald im und vor dem Dornröschenkeller bei den Stürmischen Tagen.

Das Abschneiden der Trauben, der Transport der Butten, das Glaserl Wein in den Pausen – es ist eine Tätigkeit inmitten der Natur, die bei gutem Wetter richtig Spaß macht. Und natürlich freut man sich auf den Wein im nächsten Jahr, bei dem man auch ein bisschen mitgewirkt hat. Also, im nächsten Jahr wieder der Chardonnay!

Wein, Schrammeln, Wandern.

Weinwandertag in Wien: Blauer Himmel, reife Trauben, frischer Sturm, aufgeigende Schrammeln, Aussicht über die Wiener Skyline, skurriler Bauerngolf. Schön wars.

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Wein erwandert

Wiener Weinwandertag. Eine Route von Neustift am Walde über die Bellevuewiese zum Cobenzl, von dort wieder hinunter nach Grinzing und über den Nussberg nach Nussdorf. Und das bei bestem Herbst-Wanderwetter – und das mit Weinlabestellen alle paar hundert Meter. Er schmeckt schon gut, der Wiener Wein. Und es ist so richtig gmiatlich, in den Weingärten zu sitzen und über die Stadt zu schauen.

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