Archiv für den Tag 19. Oktober 2008

Gefährliche Fleischhacker

Eine Tageszeitung mit neuer Werbelinie: „Die Presse“ wirbt in ihrer neuen Kampagne mit Sujets, auf denen der Chefredakteur im Mittelpunkt steht. Einmal cool als Pilot, einmal mit Blümchen, einmal mit Konfettis überstreut. Grundaussage: Sie müssen uns nicht mögen, wenn sie uns kaufen.

Nach dem ersten Schreck find ich die Kampagne gar nicht mal so schlecht gelungen. Der Herr Chefredakteur stellt sich halt so dar, was er ist: Als überheblich. Ob das beim Leser gut ankommt, kann man bezweifeln. Aber: Wenigstens regt die Kampagne auf.

Ein Sujet ist sogar richtig gut: Der Herr Chefredakteur mit Pflaster am Kopf und dem Titel: „Wer sagt eigentlich, dass Schreiben ungefährlich ist.“

Und weil die Kampagne aufregt, gibts auch schon einige satirische Plakat-Abwandlungen im Netz. Die Kollegen vom Standard im Netz haben sogar dazu aufgerufen, dass ihre User Satiren einschicken. Köstlich. Wer sich in den Mittelpunkt stellt, muss halt auch mit Satire rechnen.

Schwarz und weiß

Es gibt roten Sturm und weißen Sturm. Bei mir gibts aber nur schwarz und weiß. Weil mein Leben so funktioniert. Und jetzt warte ich auf die Umstellung auf weiß – die Maniephase. Doch so ganz ist die Umstellung noch nicht gelungen. Obwohl ich mich selbst drauf dränge. Aber das muss von alleine kommen. Nicht von außen, mehr von innen. Das Innere nach Außen gekehrt und durch.