„Österreich“ und die Fußball-Schnecken


Im österreichischen Fußball gibt es den Herbert Prohaska, der fast liebevoll „Schneckerl“ genannt wird – wenn man ihn heutzutage sieht, kann man sich gar nicht vorstellen wieso. Seit diesem Wochenende allerdings wissen wir, dass die österreichische Nationalmannschaft den Ärger des Boulevard ausgelöst hat. Kein liebevolles „Schneckerl“ mehr, nein, viel schlimmer, unsere Nationalspieler werden in der „Tageszeitung“ „Österreich“ zu „Schnecken“.

Nach der 0:2-Blamage: Wut über Fußball-Schnecken

Jetzt kann man über die Leistungen der rot-weiß-roten Nationalmannschaft geteilter Meinung sein, oder nein: wir sind uns alle einig dass Österreich wohl nie Europameister oder Weltmeister im Fußball werden wird. Leider (oder zum Glück) ist uns auch die Übertragung des Spiels gegen Belgien erspart geblieben. Einige Fragen werfen sich für uns allerdings schon auf: Waren die Österreicher bei diesem Spiel so langsam wie Schnecken? Oder zogen sie eine Schleimspur wie eine Schnecke hinter sich her? Wir nehmen ja an, dass es sich bei der Schleimspur eher um die des „Österreich“-Herausgebers handeln konnte, der überall Sponsoren für sein angeschlagenes Tageszeitungsprojekt sucht.

Dass Zeitungs-Zampano Wolfgang Fellner wie verrückt daran arbeitet, dass „Österreich“ schon das Niveau von Maturazeitungen unterschreitet, ist ja schon hinlänglich bekannt. Vielleicht könnte er seinen Grafikern aber wenigstens einen Photoshop-Kurs zahlen, damit solche peinlichen Bebilderungen („Oberschnecke Arnautovic“) nicht mehr passieren.

Übrigens hat das rot-weiß-rote Boulevardblatt wieder einmal ein Interview frei erfunden. Aber das ist eine andere Geschichte.

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