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Marathonitis in Wien Metropolis

Der Marathon 2012 ist gelaufen. Mein Ziel, in meiner Staffel-Distanz von 11,295 Kilometer unter einer Stunde zu bleiben, ja das ist sich knapp nicht ausgegangen. Großen Respekt muss ich den Damen und Herren von den anderen beiden befreundeten Staffeln zollen: Die Herren stürmten auf Platz 66 – und unsere Damen sogar auf Platz 24. Alle Achtung. Da heißt es noch viel trainieren für mich. Vorerst ist die Medaille mal dort angebracht, wo auch die anderen aufbewahrt sind: Auf meinem Vodka-Schrein. За ваше здоровье!

Marathon: Mission erfüllt

Der Vienna City Marathon ist gelaufen. Und gut ist es gelaufen: Die meisten Ziele haben wir erreicht – wir waren in der Staffel schneller als im vorigen Jahr. Ich hab die 11,3-Kilometer zwar nicht unter einer Stunde geschafft, aber meine Durchschnitts-Zeit gegenüber dem Vorjahr – trotz längerer Strecke verbessert – und ich war schnellster des Teams.

Und: Wir haben alle drei Staffeln des großen Konkurrenten hinter uns gelassen. Wermutstropfen: Die zweite Staffel aus unserem Haus hat uns eine halbe Stunde abgenommen. So sportlich sind wir also doch wieder nicht.

Staffel gesamt:

Startnummer: 1342
Nettozeit: 03:54:03
Geschwindigkeit: 10.81 km/h
Zeit je km: 5 min 32 sec

Und meine Zeit:

Distanz: 11.295
Zeit: 01:00:27
Ziel/Heldenplatz
Geschwindigkeit: 11.21 km/h
Zeit je km: 5 min 21 sec

Fotos: Splechtna, Schima

Marathon-Wixen

Sachen gibts: In San Francisco ist grad der „Masturbate-a-thon“ oder „Masturbathon“ – hier sind sich die Quellen nicht einig 😉 – über die Bühne gegangen. Dabei sind hunderte „Sportler“ in Masturbations-Disziplinen angetreten: Zum Beispiel gibts die Disziplinen Dauer-Masturbieren und Weit-Spritzen.

Auf der Homepage der Veranstalter wird erklärt, wieso man masturbiert:

Why Masturbate? Why Masturbate-a-thon?

Despite great strides in sex-positive education, masturbation for many remains a taboo subject.

We believe:

  • Masturbation is the safest sex.
  • More masturbation means more sexual self-awareness.

Der Sieger beim Dauer-Wixen hat immerhin neun Stunden und 33 Minuten (!!!) durchgehalten. Alle Achtung. Und einer der Teildisziplinen-Sieger ist ingsesamt 31 mal zum Höhepunkt gekommen.

Und die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Aha. Das heißt, hier werden Samenbanken gesponsert?

Ich stell mir das grad so vor, dass hier wie beim Vienna City Marathon live im Fernsehen übertragen worden ist. Alle mit der Hose unten. Mitten auf der Straße. Und das im prüden Amerika mit seiner Doppelmoral. Komische Vorstellung. Vor 10 Jahren wäre wohl noch ein Protest-Aufschrei durch die Medien gegangen. Aber die Erotik hat überall Einzug gehalten, keiner regt sich mehr auf, erste Abstumpfungserscheinungen sind bemerkbar. Porno macht scheinbar nimmer Spaß. Und Onanieren schon gar nicht. Was ist eigentlich aus dem Porno-Jäger Humer geworden?

masturbathon

„Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun – außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise“, sagte Carol Queen, Angestellte des Sex-Shops „Good Vibrations“ in San Francisco und Mitbegründerin des „Masturbathon“, am Samstag.

Das Geschäft hatte im Jahr 1995 den Mai zum Monat der Selbstbefriedigung erklärt und fünf Jahre später den Masturbationswettbewerb in San Francisco ins Leben gerufen. Er dient einem wohltätigen Zweck: Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen.

Unter den Hunderten Teilnehmern in diesem Jahr war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte. „Er trainiert richtig dafür“, sagte einer seiner Kollegen. „Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen“, betonte „Sex-Coach“ Ed Ehrgott am Rande der Wettkämpfe.

>>Hier gibts mehr dazu

>>Und hier auch

>>In London hats das auch schon gegeben

Marathon: Drei Ziele, keines erreicht

Der Vienna City Marathon ist gelaufen, unsere Zeit steht fest. In der Rückschau bin ich etwas gespalten: Auf der einen Seite finde ich es gut, dass ich meine 9,1-Kilometer-Distanz so locker hinbekommen habe – und auch fast ohne Muskelkater am nächsten Tag – auf der anderen Seite bin ich doch enttäuscht über mein Laufergebnis.

>>Alle Bilder von unserem Lauf

>>Die besten Bilder vom Marathon

Drei Ziele hatte ich mir für den Marathon gesetzt:

Erstens wollte ich eine Zeit von unter 50 Minuten für meine 9,1-Kilometer-Strecke erreichen. Ziel denkbar knapp verfehlt – es waren dann doch 50 Minuten und 19 Sekunden.

Zweitens wollte ich in unserer Staffel die beste Durchschnittszeit pro Kilometer laufen. Auch das habe ich knapp verfehlt – Sara ist zwar um sieben Kilometer länger gelaufen, war aber um 10 Sekunden pro Kilometer schneller als ich.

Drittens war mein Ziel im direkten Duell mit unserem Arbeitskollegen Benedikt, der für eine „feindliche“ Staffel genau auf meiner Distanz startete, schneller als er zu sein. Auch das habe ich nicht erreicht, Benedikt hat mir immerhin gut eine Minute abgenommen.

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Insgesamt wär es auch noch sehr schön gewesen, wenn wir mit unserer Gesamtzeit unter vier Stunden geblieben wären. Aber das ist sich leider auch knapp nicht ausgegangen.

Und noch etwas ärgert mich: Bei der Staffelübergabe von Heide an mich vor der Wiener Hauptuni hab ich unnötig Zeit liegen lassen, weil ich „blindes Hendl“ sie einfach übersehen hab. Erst auf Zuruf von meiner Freundin auf der anderen Straßenseite hab ich Heide erblickt und mich für den Lauf abgeklatscht. Wichtige Sekunden sind so verloren gegangen.

Der Lauf selbst: Zu Beginn war ich relativ schnell unterwegs und habe in der Liechtensteinstraße auch ziemlich viele Läufer überholt. Plötzlich ist mein direkter Konkurrent Benedikt neben mir gelaufen. Mir kam vor, ich wär dann an ihm vorbeigezogen, dem war aber nicht so. Irgendwo hat er mich unbermerkt überholt, siehe Punkt drei oben.

Nach relativ flottem Start bin ich leider auf der langen Strecke am Donaukanal etwas eingegangen. Die Sonne war furchtbar heiß und ich konnte nicht mehr zulegen. Erst als ich die Zeit zwischen zwei Kilometer-Anzeigen stoppte, wurde mir etwas flau im Magen – ich brauchte über sechs Minuten. Das spornte an, schneller zu laufen.

Das gelang auch nach dem Einbiegen in den Prater, wo die Bäume wohltuenden Schatten spendeten. Doch bis ins Ziel war es noch weit und die Schleife vor dem Happel-Stadion war noch anstrengend. Obwohl: Mit dem Zielsprint bin ich ganz zufrieden. Und mein lautes „Huaba“-Geschrei hat meinen Folgeläufer Peter auch sofort erreicht, keine Pannen bei dieser Staffelübergabe.

Mit ein Grund für die für mich enttäuschende Zeit: Ich bin zweimal zu „Wasser-Tankstellen“ gelaufen, um zwei Schlucke zu trinken und mir den Rest des Bechers über den Kopf zu leeren. Das hat Zeit gekostet und wäre nicht unbedingt notwendig gewesen.

Fazit: Die mentale Einstellung hat nicht ganz geklappt. Beim nächsten Antreten hab ich vor, alle Ziele zu erreichen. Koste es was es wolle.

>>Der Blog zum Marathon: Acht Beine

Marathonisiert

Nur mehr zwei Wochen bis zum Vienna City Marathon. Und ich bin dabei. Zwar nicht die ganze Distanz, aber in der Staffel. Ich hab die 9,1-Kilometer-Distanz dabei ausgefasst und starte von der Uni weg richtung Prater Hauptallee.

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Tja. Jetzt wird ein bissl trainiert. Nach dem Schönwettereinbruch und weil endlich auf die Sommerzeit umgestellt worden ist, gehts jetzt ein bissl besser mit der Zeiteinteilung für ein bissl Training. Aber mir wird trotzdem die Zunge weit raushängen nach den 9 Kilometern.

Wir vier Staffelteilnehmer schreiben übrigens in unserem eigenen Blog „Acht Beine“ über unsere Trainingsvorbereitungen.

Und wenn alles nix hilft, dann hilft mir wenigstens ein bissl das Fitnessprogramm vom Herrn Austrofred. Da ist man nämlich fit in fünf Minuten.