Frühling

Radeln durch die Lobau

Endlich Saisonbeginn. Und die ersten Nackerten machen sichs an der Dechantlacke bequem. Das Knusperhäuschen an der Panozzalacke ist noch ein bisschen verlassen. Gruppen bon städtischen Naturliebhabern machen Führungen durch den Wald. Die Riesen-Fische schwimmen gemütlich unter der Aussichtsplattform. Und die ersten Seerosen blühen bei der Alten Naufahrt. Nur der Biber lässt sich nicht blicken.

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Im Streichelzoo in der Lobau

Frühlingserwachen in der Lobau. Die Katze mit dem schiefen Kopf von der Vienna Kids Farm streift durch den kleinen Streichelzoo und besucht Hängebauchschwein, Schafe und Ziegen. Das Tipi ist geschlossen, das passt zum etwas heruntergekommenen Eindruck, den man am ersten Blick hier hat – was aber auch wieder sympathisch entspannt wirkt. Nur wenige Leute unterwegs an diesem sonnigen Wochentag. Ein Hauch von Frühtling liegt in der Luft, die Sonne glitzert auf dem Wasser der Lobau-Lacken, die Knospen treiben immer weiter aus. Frühling in der Lobau.

Katta-Babyboom und springende Seehunde

Der Frühling bringt gleiche mal einen Babyboom im Tiergarten Schönbrunn: Im März wurden sechs Kattas geboren – und die kleinen hängen einfach am Bauch ihrer Mütter. Die Geparden-Jungtiere hingegen sind schon richtig groß geworden, sehen aber noch immer wie kleine Punks aus. Nachwuchs auch bei den Ziegen, kleine flauschige Knäuel liegen im Gehege.

Durch die Sonnenstrahlen sind alle Zootiere „aus dem Häuschen“: Die Seehunde machen ihre Sprung-Show zur Fütterung. Die Eisbären nebenan stehen dem um nichts nach – man kann sie beim Tauchen nach den Fischen beobachten.

Ein sonniger Frühlingsbeginn im Tiergarten!

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Frühlingserwachen im Jänner

Am Balkon blühen schon manche Pflanzen. Und das mitten im Jänner. Eine Folge des Klimawandels?

Heute war noch dazu ein wundervoller sonniger Tag, und so dachten wir heute, viel zu früh, an den Osterspaziergang:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick.

 

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Für dich solls rote Rosen regnen

Der Volksgarten in Wien. Der meteorologische Frühling hat längst begonnen. Doch er lässt heuer auf sich warten – noch immer sind rund um den Theseustempel viele Säcke zu sehen, wie Installationen, Säcke über die Rosen gestülpt, über Rosen, die darauf warten, die warme Sonne des Frühlings zu spüren. Lasst uns die alten Säcke entsorgen, lassen wir die Sonne auf die Rosen scheinen, Frühling – es wird Zeit.

Die Knospen sprießen wieder am Steinhof

Jedes Jahr wieder. Der Frühlingsspaziergang am Wiener Steinhof. Das Gras noch recht gelbstichig. Die Bäume erst mit zarten Knospen. Doch schon sehr warm. Darum sieht die große Wiese aus der Entfernung aus wie ein Haufen bunter Ameisen, bunte Ameisen, die sich sonnen. Doch Vorsicht! Das Märzenkalb treibt noch sein Unwesen – und man ist schwuppdiwupp krank ((c) meine Oma).


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Tor

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

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Stadtspaziergang: Steinhof und Wilheminenberg

Erstmal frühlingshaft. Innenstadt ausgestorben. Dafür tummeln sich die Wiener am Steinhof und Wilheminenberg. Laufschuhe werden ausgeführt, Wanderschuhe werden ausgeführt, Walking-Stecken werden ausgeführt, Hunde werden ausgeführt und sogar eine Katze habe ich gesehen, die wurde auch ausgeführt. Erster Frühlingsduft, erster Spaziergangsduft, erster Schutzhausduft, erster Schweissduft von den Joggern. Dort wo es unter der Woche ausgestorben schein, tummeln sich Scharen von Frühlingsduft-süchtigen Grossstädtern. Obwohl der Himmel grau ist. Das schreckt in Wien niemanden ab. Hier gehört der graue Himmel zum Leben.

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