Schönbrunn

Katta-Babyboom und springende Seehunde

Der Frühling bringt gleiche mal einen Babyboom im Tiergarten Schönbrunn: Im März wurden sechs Kattas geboren – und die kleinen hängen einfach am Bauch ihrer Mütter. Die Geparden-Jungtiere hingegen sind schon richtig groß geworden, sehen aber noch immer wie kleine Punks aus. Nachwuchs auch bei den Ziegen, kleine flauschige Knäuel liegen im Gehege.

Durch die Sonnenstrahlen sind alle Zootiere „aus dem Häuschen“: Die Seehunde machen ihre Sprung-Show zur Fütterung. Die Eisbären nebenan stehen dem um nichts nach – man kann sie beim Tauchen nach den Fischen beobachten.

Ein sonniger Frühlingsbeginn im Tiergarten!

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Schönbrunn im Schnee

Stadtpaziergang durch den Schloßgarten von Schönbrunn. Ausgerüstet mit rutschfesten Schuhe, dicker warmer Wolhaube und einem windabweisenden Anorak. Denn: Der Winter ist da – auch in Wien!

Von kleinen Wasserschweinen, großen Eisbären und Punk-Geparden

Tiergarten Schönbrunn in seinrm schönsten Kleid: Nachwuchs gibt es derzeit allüberall: Die kleinen Geparden sind extrem frech und haben sich eine Punk-Frisur zugelegt. Ein kleiner Wolf hat schon mal eine Beutestück im Gehege versteckt. Der Nachwuchs bei den Wasserschweinen schläft gern und setzt auf seinen Niedlichkeitsfaktor. Der kleine Panda wird immer größer und ist faul wie immer. Der Nachwuchs bei den Kattas hat schon die spektakulärsten Sprünge auf den Bäumen gelernt. Die Eisbären nehmen wir auch in die Wertung weil sie neu sind im Zoo: Mächtige Pranken und ein trotzdem graziler Sprung ins Wasser. Und die kleine Ziege ist einfach nur flauschig. Fast zuviel Niedlichkeit auf einmal.

Kleiner tappsiger Elefant

Nachwuchs-Tag im Zoo: Das kleine Elefanten-Mädchen in Schönbrunn wird von Groß und Klein bestaunt. Neben ihrer Mutter wirkt es so wie der kleine blaue Elefant bei der „Sendung mit der Maus“ – es tappt noch ein bisschen unsicher herum.

Der Elefant ist nicht der einzige stolze Nachwuchs im Tiergarten – aber der kleine Panda ist noch zu klein, um schon bestaunt werden zu können. Und so liegt Papa Panda faul in seinem Gehege.

Und noch ein Nachwuchs ist von seiner Mutter herumgetragen worden: Die Faultiere gaben diesmal ihrem Namen keine Ehre – sie kletterten vorsichtig auf ihren Seilen hoch schwebend über den staunenden Zoobesuchern herum.

Schneemann-Bauwut

Tiefverschneiter Schlosspark Schönbrunn – und dutzende Schneemänner wurden produziert. Eine wahre Schneemann-Bauwut ist ausgebrochen. Die neueste Modeerscheinung sind Schneemänner, die auf Parkbänken sitzen. Und immer mehr Schneefrauen wurden gesichtet – bis hin zu ganzen Schneefamilien. Oder heißt das dann Schneemann-Familien? Politisch korrekt sollte man wohl Schneeskulptur sagen. Die Touristen im Park haben auf jeden Fall neue Bildmotive – in der nächsten Zeit werden wohl tausende Fotos von Schönbrunner Schneemännern den Familien in Japan präsentiert.

Damit alles seine Ordnung hat (im Schloßpark mutet es fast schon sensationell an, dass keine Schneemannbauverbot verhängt wird, weil hier ja historisch eine große Verbotskultur herrscht) eine Anleitung zum richtigen Bau des Schneemenschen, frei nach Wikipedia:

Der Bau eines Schneemanns erfolgt in der Regel mit feuchtem Schnee, sodass er klebt und sich die Kugeln rollen lassen. Anschließendes Frieren gilt als günstig, damit die angetaute Oberfläche der Schneekugeln erneut gefriert und dem Schneemann mehr Stabilität verleiht. Falls nicht genügend Wasser abschmilzt, wird mit einer Gießkanne nachgeholfen.

Und weil wir uns gefragt haben, wieso es die Tradition des Schneemannbauens überhaupt gibt, hier ein kurzer historischer Einblick:

Im Mittelalter war eine Figur dieses Namens noch völlig unbekannt. Die ältesten literarischen Nachweise für Schneeskulpturen gibt es aus dem 16. Jahrhundert, etwa bei Shakespeare. Populär wurde der Schneemann erst im 18. Jahrhundert. Im Jahr 1770 taucht er in einem Leipziger Kinderliederbuch zum ersten Mal als Begriff auf. Alte bildliche Darstellungen zeigen ihn als personifizierten Winter in recht bedrohlicher Gestalt in Übergröße, mit grimmiger Miene und drohend erhobenem Besen. Im 19. Jahrhundert veränderte sich allmählich die Einstellung zum Winter, der nicht mehr nur hart und entbehrungsreich erschien. So gehörten zu bildlichen Winterdarstellungen nun vermehrt Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen und eben auch Schneemänner, die im Biedermeier zu einem beliebten Kinderbuch-Motiv wurden. Die Gestalt wurde kugeliger, das Aussehen wesentlich freundlicher.

 

Sibirische Tiger ohne sibirische Kälte

Herumstaksende Flamingos, knutschende Schildkröten, traurige und wütende Orang-Utans, hungrige Kattas. trötende Elefanten, plantschende Pinguine,  sich sonnende Seehunde, meckernde Ziegen, posende Pelikane, misstrauische sibirische Tiger. Tiergarten Schönbrunn im Schnee, im schmelzenden Schnee, ganz ohne sibirische Kälte. Und ganz ohne Besucheransturm. Der kommt erst wieder im Frühling und Sommer.

Sommernacht mit dösenden Tieren

Der Tiergarten Schönbrunn hat seinen 260. Geburtstag gefeiert – und dazu erstmals abends geöffnet.  In der „Langen Sommernacht“ wurde aber dein Eindruck erweckt, dass die Tiere gar nicht im Vordergrund standen. Stelzengeher liefen herum, Schauspieler in Tierkostümen, Zauberer und eine Band in der Orangerie. Die Löwen wirkten etwas gereizt, weil gleich neben ihrem Gehege eine Trommler-Bühne aufgebaut war. Anderen Tieren war der Abend-Trubel egal – sie schliefen so wie immer, diesmal beobachtet von Menschenmassen. Nur die Affen waren hellwach – genauso hell wie die Beleuchtung im neuen Affenhaus. Ab Mitternacht war der Trubel dann wieder vorbei. Und ich bin mir sicher, manche Tiere atmeten hörbar auf…

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