Tier&Wir

Die Gärten von Hirschstetten

Man kommt als Nicht-Transdanubier selten in die Gegend von Hirschstetten. Und wir sind auch nur durch einen kleinen Beitrag der Bezirkszeitung auf die dortigen Blumengärten mit Zoo aufmerksam geworden. Aber man kann es weiterempfehlen: Junge Wildkatzen, korpulierende Schildkröten, ein indischer Garten mit Ganesha, ein Schau-Bauernhof, ein Urzeit-Garten, ein Palmenhaus. Eine wunderschöne kleine Oase im Norden von Wien.

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Im Streichelzoo in der Lobau

Frühlingserwachen in der Lobau. Die Katze mit dem schiefen Kopf von der Vienna Kids Farm streift durch den kleinen Streichelzoo und besucht Hängebauchschwein, Schafe und Ziegen. Das Tipi ist geschlossen, das passt zum etwas heruntergekommenen Eindruck, den man am ersten Blick hier hat – was aber auch wieder sympathisch entspannt wirkt. Nur wenige Leute unterwegs an diesem sonnigen Wochentag. Ein Hauch von Frühtling liegt in der Luft, die Sonne glitzert auf dem Wasser der Lobau-Lacken, die Knospen treiben immer weiter aus. Frühling in der Lobau.

Katta-Babyboom und springende Seehunde

Der Frühling bringt gleiche mal einen Babyboom im Tiergarten Schönbrunn: Im März wurden sechs Kattas geboren – und die kleinen hängen einfach am Bauch ihrer Mütter. Die Geparden-Jungtiere hingegen sind schon richtig groß geworden, sehen aber noch immer wie kleine Punks aus. Nachwuchs auch bei den Ziegen, kleine flauschige Knäuel liegen im Gehege.

Durch die Sonnenstrahlen sind alle Zootiere „aus dem Häuschen“: Die Seehunde machen ihre Sprung-Show zur Fütterung. Die Eisbären nebenan stehen dem um nichts nach – man kann sie beim Tauchen nach den Fischen beobachten.

Ein sonniger Frühlingsbeginn im Tiergarten!

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Im Bienen-Himmel

Frischer Herbstwind hat uns nicht abgehalten, zum Bienenfest am Himmel zu gehen. Der frische Herbstwind war durch frischen Sturm wie weggeblasen – und zu bestaunen gab es einen Bienenlehrpfad, Bienen-Streicheln und eine Bienenforscher-Station. Neben dem Sturm haben wir dann auch noch Honig mit Mandeln und Heidelbeer-Honig erstanden. Der erste Schritt ins Imker-Geschäft.

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Yak, Vierhornschaf, Rotwild und kleine Luchse

Tierpark Stadt Haag im Mostviertel. 70 heimische und exotische Tierarten leben hier in großzügigen Gehegen neben dem Schloß Salaberg. Vom Damwild über den Singvogel-Weg zu den Mufflons,  von den Dromedaren gleich beim Eingang bis zum bald neuen Gehege für die Pavians. Der Braunbär wird mit den Fischabfällen versorgt – jeder Besucher kann am Fischteich nebenan sein Glück versuchen und wird beim Ausnehmen unterstützt. Daneben betteln (fast alle Tiere hier sind darauf konditioniert) die Yaks um das Tierfutter, das hier geschäftstüchtig in Papiertüten angeboten wird. Die kleinen Luchse verstecken sich im hinteren Teil des Geheges und die Löwen liegen faul in der Sonne. Eines der außergewöhnlichsten Tiere hier ist wohl das Vierhornschaf, dessen Kopf mit seinen vier Hörnern ein bisschen an eine Perchten-Maske erinnert. Ein aboluter Tipp für einen Wochenendausflug!

Von kleinen Wasserschweinen, großen Eisbären und Punk-Geparden

Tiergarten Schönbrunn in seinrm schönsten Kleid: Nachwuchs gibt es derzeit allüberall: Die kleinen Geparden sind extrem frech und haben sich eine Punk-Frisur zugelegt. Ein kleiner Wolf hat schon mal eine Beutestück im Gehege versteckt. Der Nachwuchs bei den Wasserschweinen schläft gern und setzt auf seinen Niedlichkeitsfaktor. Der kleine Panda wird immer größer und ist faul wie immer. Der Nachwuchs bei den Kattas hat schon die spektakulärsten Sprünge auf den Bäumen gelernt. Die Eisbären nehmen wir auch in die Wertung weil sie neu sind im Zoo: Mächtige Pranken und ein trotzdem graziler Sprung ins Wasser. Und die kleine Ziege ist einfach nur flauschig. Fast zuviel Niedlichkeit auf einmal.

Und wann sterben wir aus?

Nichts für schwache Nerven: Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum in Wien: „Das Geschäft mit dem Tod. Das letzte Artensterben“. Für all jene interessant, die nach einem Museumsbesuch in den Keller weinen gehen wollen. Wir befinden uns im sechsten großen Artensterben, aber es unterscheidet sich von allen bisherigen: Die Ursache ist der Mensch. Durch Raubbau, durch Geschäftemacherei, durch Chemikalien, durch Handel mit geschützten Arten. Der Mensch ist grausam. Die Natur wird grausam zurückschlagen.