Tiere

Die Gärten von Hirschstetten

Man kommt als Nicht-Transdanubier selten in die Gegend von Hirschstetten. Und wir sind auch nur durch einen kleinen Beitrag der Bezirkszeitung auf die dortigen Blumengärten mit Zoo aufmerksam geworden. Aber man kann es weiterempfehlen: Junge Wildkatzen, korpulierende Schildkröten, ein indischer Garten mit Ganesha, ein Schau-Bauernhof, ein Urzeit-Garten, ein Palmenhaus. Eine wunderschöne kleine Oase im Norden von Wien.

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Eine Ode an den Neusiedler See

Der Zauber des Neusiedler Sees wirkt heuer so gut wie nie. Ob mit dem Rad umrundet, per Kanu erkundet oder auf dem Segelboot. Von Apetlon über Illmitz, die Lange Lacke, Podersdorf, Neusiedl und Rust gibt es zauberhafte Orte zu entdecken, Störche zu beobachten, Mangalitza-Schweine zu streicheln, Schilfgürtel zu bestaunen und Enten zu füttern. Das Meer der Wiener hat es in sich.

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Yak, Vierhornschaf, Rotwild und kleine Luchse

Tierpark Stadt Haag im Mostviertel. 70 heimische und exotische Tierarten leben hier in großzügigen Gehegen neben dem Schloß Salaberg. Vom Damwild über den Singvogel-Weg zu den Mufflons,  von den Dromedaren gleich beim Eingang bis zum bald neuen Gehege für die Pavians. Der Braunbär wird mit den Fischabfällen versorgt – jeder Besucher kann am Fischteich nebenan sein Glück versuchen und wird beim Ausnehmen unterstützt. Daneben betteln (fast alle Tiere hier sind darauf konditioniert) die Yaks um das Tierfutter, das hier geschäftstüchtig in Papiertüten angeboten wird. Die kleinen Luchse verstecken sich im hinteren Teil des Geheges und die Löwen liegen faul in der Sonne. Eines der außergewöhnlichsten Tiere hier ist wohl das Vierhornschaf, dessen Kopf mit seinen vier Hörnern ein bisschen an eine Perchten-Maske erinnert. Ein aboluter Tipp für einen Wochenendausflug!

Von kleinen Wasserschweinen, großen Eisbären und Punk-Geparden

Tiergarten Schönbrunn in seinrm schönsten Kleid: Nachwuchs gibt es derzeit allüberall: Die kleinen Geparden sind extrem frech und haben sich eine Punk-Frisur zugelegt. Ein kleiner Wolf hat schon mal eine Beutestück im Gehege versteckt. Der Nachwuchs bei den Wasserschweinen schläft gern und setzt auf seinen Niedlichkeitsfaktor. Der kleine Panda wird immer größer und ist faul wie immer. Der Nachwuchs bei den Kattas hat schon die spektakulärsten Sprünge auf den Bäumen gelernt. Die Eisbären nehmen wir auch in die Wertung weil sie neu sind im Zoo: Mächtige Pranken und ein trotzdem graziler Sprung ins Wasser. Und die kleine Ziege ist einfach nur flauschig. Fast zuviel Niedlichkeit auf einmal.

Und wann sterben wir aus?

Nichts für schwache Nerven: Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum in Wien: „Das Geschäft mit dem Tod. Das letzte Artensterben“. Für all jene interessant, die nach einem Museumsbesuch in den Keller weinen gehen wollen. Wir befinden uns im sechsten großen Artensterben, aber es unterscheidet sich von allen bisherigen: Die Ursache ist der Mensch. Durch Raubbau, durch Geschäftemacherei, durch Chemikalien, durch Handel mit geschützten Arten. Der Mensch ist grausam. Die Natur wird grausam zurückschlagen.

Der Besuch der Zeitungs-Enten

Zeitungs-Enten im Anmarsch. Laut schnatternd sind sie über den kleinen Bach angeschwommen und haben das Ufer erklommen, gleich neben unserem Garten. Dort formierten sie sich im Gänse-Marsch (oder heißt das in dem Fall Enten-Marsch?), um auf der saftigen grünen Wiese nach Nahrung zu suchen. Ein tierischer Flashmob. Nahrung für die Zeitungen. Übrigens: Wenn eine Ente online erscheint, heißt es dann trotzdem Zeitungs-Ente? Und: Die meisten Enten waren von Österreich mit Anfühungszeichen.

Kleiner tappsiger Elefant

Nachwuchs-Tag im Zoo: Das kleine Elefanten-Mädchen in Schönbrunn wird von Groß und Klein bestaunt. Neben ihrer Mutter wirkt es so wie der kleine blaue Elefant bei der „Sendung mit der Maus“ – es tappt noch ein bisschen unsicher herum.

Der Elefant ist nicht der einzige stolze Nachwuchs im Tiergarten – aber der kleine Panda ist noch zu klein, um schon bestaunt werden zu können. Und so liegt Papa Panda faul in seinem Gehege.

Und noch ein Nachwuchs ist von seiner Mutter herumgetragen worden: Die Faultiere gaben diesmal ihrem Namen keine Ehre – sie kletterten vorsichtig auf ihren Seilen hoch schwebend über den staunenden Zoobesuchern herum.